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Video Druckpunkt und Griff
Der Schütze kommt mit nur zwei Punkten mit dem Bogen in Berührung
Folgende Aspekte sind dabei von besonderer Bedeutung:
Der richtige Griff wird folgendermaßen gefunden:
Die Finger werden wie im Bild ersichtlich zu einer Gabelform gespreizt.
Diese Gabel wird dann zwischen Daumen und Zeigefinger in die tiefste Stelle des Griffstückes geschoben.
Die Hand wird daraufhin so lange abgesenkt, bis die Innenfläche das Griffstück berührt.
Hierbei ist normal, dass sich das die Handknöchel nach unten hin leicht schräg von der Griffschale weglaufen.
Der Druckpunkt, der vornehmlich gespürt werden sollte ist die Verlängerung der Speiche. (Oberer Unterarmknochen).
Der theoretisch idealste Druckpunkt am Bogen wäre der tiefste Punkt in der Griffschale, denn dies ist die geometrische Mitte des Bogens. Dieser Punkt ist jedoch nur mit einer sehr hohen Handhaltung zu erreichen. Diese Form erfordert jedoch sehr viel Muskelkoordination und ist über einen längeren Zeitraum hinweg sehr anstrengend zu halten und vor allem sehr schwierig genau zu wiederholen. Dieser Druckpunkt erfordert deshalb sehr viel Trainingsfleiß. Schon geringfügige Abweichungen machen ein Gruppieren auf der Scheibe unmöglich. Deshalb sollte mit möglichst wenig Muskelarbeit in der Bogenhand gearbeitet werden, um eine hohe Wiederholgenauigkeit zu erreichen. Daraus folgt, dass langfristig nur eine entspannte – also abgesenkte – Griffhand für den Normalbogenschützen zum Erfolg führen kann.
Die Bogenfinger sind entspannt, d. h. sie sind leicht gekrümmt und keinesfalls gestreckt.
Lediglich die Innenseiten von Daumen und Zeigefinger berühren leicht das Griffstück. Der Kontakt mit dem Griffstück darf also keinesfalls als Greifen oder Festhalten missverstanden werden.
SO NICHT
Handgelenk nach außen gedreht
Gestreckte Finger
Griffstück wird zwischen Zeigefinger Tipps und Tricks aus der Praxis
Um den Schützen seinen Druckpunkt in der Hand zu veranschaulichen, wird ein fingernagelgroßes Stück Schmirgelpapier (vornehmlich niedrige Körnung, P60 bis P80) an der Griffschale mit beidseitigem Klebeband aufgebracht.
Die nach einigen Schüssen auftretende leichte Hautrötung sollte in der Verlängerung der Speiche, etwa mit Schnittpunkt in der Lebenslinie, liegen.
Aktualisiert (Donnerstag, den 06. Januar 2011 um 18:43 Uhr) |

















