Goldglanz aus der Zeidlergemeinde – BS Feucht stark bei Deutschen Para-Meisterschaften

Bei den Hallen Deutschen Meisterschaften im Para Bogenschießen, ausgetragen am 7. und 8. März 2026 im thüringischen Gera, lieferten unsere Paras eine beeindruckende Bilanz ab. Drei Schützen gingen an den Start und brachten zweimal Gold und einmal Silber mit nach Hause.
Sebastian Kollarek holt Gold
Sebastian Kollarek ging in der Klasse SB3 (Sehbehinderte, Recurve Herren) für die BS Feucht an den Start, erzielte 387 Ringe und wurde bei der abschließenden Siegerehrung mit der Goldmedaille ausgezeichnet.
Jule Lammers – ebenfalls Gold
Jule Lammers, in Feucht gemeldet und bei uns trainierend, gewann in der Recurve Damenklasse W2 ebenfalls Gold. Sie startete für ihren Heimatverein und setzte sich in ihrer Klasse klar durch.
Philip Sauren – Silber in der Klasse W2
Philip Sauren, der offiziell für den BS Regental startet, aber regelmäßig in Feucht trainiert, erzielte in der Recurve Herren Klasse W2 starke 447 Ringe und holte Silber.
Starke Bilanz für den Verein
Drei Starter, drei Medaillen – die Feuchter Bilanz fällt damit herausragend aus. Landestrainer Klaus Schwarz sieht darin ein klares Zeichen: Die Arbeit am Bayerischen Landesstützpunkt in Feucht und die Betreuung auf Vereinsebene zeigen Wirkung.
38. Bayerische Landesmeisterschaft der Para Bogenschützen des BVS in Feucht
6.01.2026 ks

Mit einem echten Paukenschlag ist die Bayerische Para-Bogengemeinde ins Sportjahr 2026 gestartet: In der Bogenhalle der Bogenschützen Feucht trafen sich Para-Athletinnen und -Athleten aus ganz Bayern, um ihre Meisterinnen und Meister in der Halle zu küren. Mit einem neuen Teilnahmerekord konnte an die Vor-Corona-Zeiten angeknüpft werden, die Tribünen waren mit Zuschauenden aus dem gesamten Freistaat und dem Feuchter Umland bestens gefüllt.
Rekorde, Gänsehautmomente und starke Leistungen
Unter den Augen von Para-Landestrainer Klaus Schwarz und Abteilungsleiterin Para Bogensport Bayern Carolin Haber sorgte Arnold Schneider (Bogenschützen Feucht) für den sportlichen Höhepunkt: In der Klasse Senioren B Recurve steigerte er den Landesrekord um beeindruckende 40 Ringe auf 511 Ringe und holte sich damit den Bayerischen Meistertitel vor Werner Koch (BSV Neustadt/Aisch) und Karl-Heinz Matern (SG Waldbrunn).
In der Seniorenklasse A Recurve sicherte sich Thilo Böhm (SG Waldbrunn) mit 506 Ringen den Titel und verwies Gerhard Endres (BS Oberdürrbach) und Horst Braunschläger (BSV Erlangen) auf die Plätze. Weitere Klassensiege im Recurvebereich gingen an Philip Sauren (BS Regental, Schützenklasse, 489 Ringe), Brigitte Eisenhut (Regensburger Bogenschützen, Damen Master, 340 Ringe), Birgit Noll (SV Edelweiß Neuendettelsau, Damen Senioren A, 340 Ringe), Abdullah Vural (SV Edelweiß Neuendettelsau, Schülerklasse, 428 Ringe), Maria Gerhart (BS Fürth, Damen Blankbogen, 453 Ringe) und Michael Frosch (SV Edelweiß Neuendettelsau, Herren Blankbogen, 455 Ringe).
In der Compoundklasse feierte Dorothea Gmeiner (Regensburger Bogenschützen) den Sieg in der Damenklasse mit 504 Ringen, während Gerold Glückstein (BS Oberdürrbach) mit 554 Ringen nicht nur die Herrenklasse gewann, sondern auch das Tagesbestergebnis erzielte.
Der Mannschaftstitel Recurve ging an die SG Waldbrunn mit den Schützen Böhm, Matern und Rothenbucher, die sich in einem starken Feld durchsetzen konnten.
Wie immer überzeugte auch Kampfrichter Peter Bauer mit seiner seit Jahren bekannten souveränen, ruhigen und stets fairen Leistung; auch wie immer souverän das Ausrichter-Team der Bogenschützen Feucht um Sabine Büssert.
Inklusion sichtbar gemacht
Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Sebastian Kollarek (Bogenschützen Feucht): Der sehbehinderte Schütze stellte mit 453 Ringen den bestehenden Landesrekord ein und zeigte eindrucksvoll, dass im Parasport sportliche Höchstleistungen und gelebte Inklusion Hand in Hand gehen.
World Archery Para Championships in Gwangju
20.10.2025 sk/lw
Vom 22. bis 28. September fanden in Gwangju (Südkorea) die World Archery Para Championships statt.
Sebastian Kollarek, Mitglied der Bogenschützen Feucht und des BVS-Landeskaders unter Leitung von Landestrainer Klaus Schwarz, nahm als erster Athlet aus der Bundesrepublik in der Klasse VI 2/3 (Visual Impaired) an den Championships teil.
Nach der Qualifikationsrunde im Gwangju International Archery Center belegte er
den 6. Platz. Im Viertelfinale konnte er sich weitere wichtige Punkte sichern, bevor er sich seinem Kontrahenten und späteren Bronzemedaillengewinner geschlagen geben musste. In der Gesamtwertung belegte der 22-Jährige damit den 5. Platz und liegt im WA World Ranking in der Klasse VI 2/3 derzeit ebenfalls auf Platz 5.

Sebastian: „Es war ein herausragendes Erlebnis für mich als Athlet im Land des Bogensports zu Gast sein zu dürfen. Zusammen mit den besten VI-Schützen der Welt an der Schießlinie zu stehen war großartig.
Neben den eigentlichen Wettkämpfen gab es für mich zum einen Rahmenbedingungen wie Zeitverschiebung und klimatische Gegebenheiten von Regen bis Sonne bei Temperaturen von 23 bis über 32 °C und einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 90 % zu bewältigen.
Zum anderen war es sehr schön bekannte Athleten aus der VI-Community wieder zu treffen und viele neue kennen zu lernen.“
38. Bayerische Landesmeisterschaft der Para Bogenschützen des BVS in Feucht
26.01.2026 ks

Mit einem echten Paukenschlag ist die Bayerische Para-Bogengemeinde ins Sportjahr 2026 gestartet: In der Bogenhalle der Bogenschützen Feucht trafen sich Para-Athletinnen und -Athleten aus ganz Bayern, um ihre Meisterinnen und Meister in der Halle zu küren. Mit einem neuen Teilnahmerekord konnte an die Vor-Corona-Zeiten angeknüpft werden, die Tribünen waren mit Zuschauenden aus dem gesamten Freistaat und dem Feuchter Umland bestens gefüllt.
🏹 European Para Archery Cup – Leg II in Nove Město
31.08.2025 lw/ks

Vom 23. bis 30. August 2025 fand im tschechischen Nove Město nad Metují der zweite European Para Archery Cup der Saison statt – mit dabei: zwei Starter aus Feucht, begleitet und gecoacht von Vereinstrainer Klaus Schwarz.
Das Feuchter Trio auf internationaler Bühne
Die Wahlfeuchter Philip Sauren und Jule Lammers hatten bereits im Frühsommer beim ersten Europacup in Rom internationale Erfahrung gesammelt. Nun sollte sich zum Saisonabschluss zeigen, ob sich die intensive Trainingsarbeit der letzten Monate auszahlt.
🎯 Philip Sauren – Recurve Men Open
Philip startete in der Klasse Recurve Men Open, fand jedoch schwer in den Wettkampf. Mit Rang 16 am Ende der Qualifikation sicherte er sich gerade noch das Ticket fürs Achtelfinale – und traf dort direkt auf den Erstplatzierten der Vorrunde, den Inder HARINDER Singh.
Im ersten Satz wuchs Philip über sich hinaus: Mit 10–10–8 erzielte er starke 28 Ringe auf 70 Meter Entfernung. Doch auch Singh konterte mit 28 Ringen – die Satzpunkte wurden geteilt. Leider blieb dies der einzige Punkt für Philip, der das Match mit 7:1 verlor und das Turnier auf einem respektablen geteilten 9. Platz beendete.
🥇 Jule Lammers – Erfolgreich bis ins kleine Finale
Jule Lammers zeigte eine beeindruckende Leistung:
- Gegen Michaela Novakova (Slowenien) dominierte sie klar und gewann mit 6:2.
- Auch gegen Melena Olszewska (Polen) setzte sie sich mit 7:2 durch.
Im Halbfinale traf Jule auf die Nummer 1 der Para-Weltrangliste, Ziva Lavrinc (Slowenien). Trotz kämpferischer Leistung musste sie sich mit 1:7 geschlagen geben.
Im kleinen Finale um Platz 3 trat Jule gegen Veronica Florentino (Italien) an – vor großem Publikum und Liveübertragung. Nach einem ausgeglichenen Start zog die Italienerin davon und sicherte sich Bronze. Für Jule blieb ein starker 4. Platz – und voraussichtlich ein Sprung nach vorne in der Weltrangliste, wo sie aktuell auf Rang 35 geführt wird.
🥉 Bronze für das deutsche Damenteam
Gemeinsam mit Bundeskaderschützin Flora Kliem aus Göttingen bildete Jule das deutsche Damenteam. Nach einer knappen Halbfinalniederlage gegen die späteren Silbermedaillengewinnerinnen aus Indien freuten sich die beiden über Bronze und strahlten bei der Award-Zeremonie um die Wette. Der Mannschaftstitel ging souverän an Italien.
🔜 Ausblick: Technikarbeit & EM-Qualifikation
In der kommenden Wintersaison steht für Jule und Philip viel Techniktraining an. Ziel ist die Qualifikation zur Europameisterschaft in Rom, die Ende April 2026 ausgetragen wird. Die Feuchter Bogenhalle wird dabei wieder zum Zentrum intensiver Vorbereitung.
👋 Interesse am Para-Bogensport?
Wer Jule und Philip einmal persönlich kennenlernen oder beim Training erleben möchte, ist herzlich eingeladen, Kontakt über unsere Homepage aufzunehmen und ein Training der Paraabteilung Bayerns zu besuchen – Leistungsstützpunkt: Feucht.
Seite 1 von 3
